verkaufen Tokina AT-X 116 PRO DX AF 11-16mm F/2.8 für Nikon zu verkaufen
November 22nd, 2011
Niedriger Preis Tokina AT-X 116 PRO DX AF 11-16mm F/2.8 für Nikon – Verkauf
- für Nikon APS-C
- 13 Elemente in 11 Gruppen
- maximale Blende: f/2.8
- minimale Blende: f/22
- minmaler Fokusabstand: 0,3 m, Filtergewinde: 77 mm
Tokina ATX Pro 11-16mm 2.8 DX
List Price: EUR 678,98


Echte Nikon-Konkurrenz,
Hallo Fotofreunde!
Bis dato hatte ich mit meiner D70 das Nikkor 18-70mm f/3.5-4.5 AF-S DX, das Nikkor AF 50mm f/1.8 D und ein Tamron AF 70-300mm f/4-5.6 am Start. Angefixt durch die extrem eindrucksvollen Weitwinkelaufnahmen eines Canon-Spezls begann ich das Angebot für Nikon-Bajonette zu durchforsten und gelangte zwangsläufig zum Tokina 11-16mm/2.8, das neben seinem Vorgänger, dem 12-24mm f/4 durchweg sehr positive Kritiken einheimste.
Ein kurzer Check zeigte, daß das 11-16 in Sachen Auflösung und Fokuspräzision (mangels integriertem Motor sind nur Bodys mit Stangenantrieb zum Autofokus geeignet, Besitzer einer D40 etc. werden manuell fokussieren müssen) keine Wünsche offenläßt – das in einigen amerikanischen Foren diskutierte Backfokusproblem konnte ich bei meinem für den deutschen Markt bestimmten Modell nicht nachvollziehen. Auch die Notwendigkeit, bei variierender Brennweite eine Belichtungskorrektur vornehmen zu müssen, ergab sich nicht. Möglicherweise spielt hier auch die Art der Belichtungsmessung und die Anordnung der Belichtungssensoren in der Kamera selbst eine Rolle.
Mein Eindruck:
Das über ein halbes Kilo schwere Tokina ist äußerst hochwertig und sauber verarbeitet, die Einstellringe drehen sich mit der Haptik eines echten Handschmeichlers, auch der patentierte “One-touch Focus Clutch Mechanism” (man zieht den Fokusring nach hinten und entriegelt damit den Autofokus) funktioniert intuitiv und hakelfrei.
Die polierte Fassung rastet zuverlässig und spielfrei im Bajonett des Bodys ein, der Brennweitenmarkierungsstrich ist gleichzeitig auch der Ansatzpunkt, der mit der Marke am Body beim eindrehen fluchten muß. Leider paßte der mitgelieferte Rückdeckel mysteriöserweise nicht auf meine anderen Nikon-Objektive (ließ sich nicht gewaltfrei aufdrehen), weswegen ich auf ein orignal Nikon Produkt auswich, das auf allen Objektiven einwandfrei seinen Dienst tut. Der Frontdeckel des Tokina besitzt Innen- sowie Außeneingriffe und steht der Kappe des 18-70 in nichts nach.
Beim Zoomen bewegen sich die Front- und Rücklinse geringfügig nach vorne und hinten, jedoch nicht über das Filtergewinde hinaus, was der Anbringung eines (dünnen, <5mm) Schutzfilters mit 77mm-Gewinde daher nicht im Wege steht. Wer einen dicken (7-8mm) Polfilter anbringt, muß mit leichter Vignettierung bei 11mm rechnen.
Die Abbildungsleistung entspricht vollumfänglich meinen Erwartungen: Schon bei Blende 2.8 gelingen gute “available light”-Aufnahmen aus der Hand, ein zwei Blendenstufen abgeblendet legt das Objektiv in Sachen Schärfe nochmals zu. Bedingt durch den großen Bildwinkel ist das Tokina etwas empfindlich was seitlich einstrahlende, helle Lichtquellen anbelangt und beantwortet diese Extremsituation mit einer Reihe hellgrüner Blendenflecken und -streifen, denen auch die im Lieferumfang enthaltene Gegenlichblende nicht gewachsen ist. Solche harten Aufnahmebedingungen lassen sich aber i. Allg. gut vermeiden oder per Hand abschatten.
Besonders hervorzuheben ist übrigens die mit 30cm äußerst geringe Naheinstellgrenze, die es erlaubt kreativ mit der perspektivischen Verzerrung bei kleinen Brennweiten zu spielen. Dann zeigt sich auch eine recht ansprechende Hintergrundunschärfe (“bokeh”), die insbesondere bei f/2.8 gut zur Geltung kommt.
Wer kein Problem hat, für ein Weitwinkelobjektiv um die 600 Euro anzulegen, wird seine Entscheidung nicht bereuen. Ich gehe sogar soweit und behaupte, daß die Kombo aus Tokina 11-16 und Nikkor 70-200 VR 90% der Anwendungsfälle abdeckt. Für die restlichen zehn Prozentpunkte behalte ich mein 18-70er Kitobjektiv gerne – trotz seiner etwas geringeren Lichtstärke.
Viel Spaß beim Fotografieren!
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| Kommentar als LinkLichtstarkes Superweitwinkel zum fairen Preis,
Mein erstes Objektiv, das Nikkor 18-70 DX, war mir an der D80 oft nicht weitwinklig genug, weshalb ich das Tokina 11-16 sofort gekauft habe, als es erhältlich war. Im Vergleich zum Tokina 12-24 hat mich vor allem die höhere Lichtstärke überzeugt. Man ist bei wenig Licht flexibler und auch das Sucherbild ist heller.
Es ist ein sehr gutes Objektiv – scharf, lichtstark, schneller Autofokus, robust und flexibel. Durch den Zoomfaktor von nur 1,5 ist es natürlich fast ein Festbrennweitenobjektiv. Man kann nicht mal schnell in den “Normalbereich bzw. leichten Weitwinkelbereich” wechseln, wie das z.B. mit 12-24er Objektiven möglich ist. Aber meistens wird man es ohnehin bei 11mm benutzen und nicht bei 16mm.
Ich habe es sogar schon an einem alten Nikon-Film-Body ausprobiert und auch hier kann man es im Brennweitenbereich von ca. 14 bis 16mm als Superweitwinkelobjektiv gut einsetzen.
Bei f/2.8 sind die Kontaste etwas schwächer, aber es ist immer noch sehr scharf. Die Kontraste kann man auch leicht nachträglich verbessern und bei schwachem Licht sind die Objektkontraste ohnehin oft hoch, so dass das kein Problem wird.
Mich stört es nicht, dass man es an günstigen Bodies manuell fokussieren muss, denn ab D70 aufwärts funktioniert es ja. Wer eine D40, D3000 oder D5000 hat, kauft vielleicht besser das Nikkor 10-24, das aber deutlich teurer und lichtschwächer ist.
Ein großer Pluspunkt ist für mich, dass DxO ein Korrekturmodul für die D80 und das Tokina 11-16 für Anfang 2010 angekündigt hat. Ich denke, dass dies die Verzeichnungen und die in manchen Situationen auftretenden Farbsäume (grün/magenta bei extremen Helligkeitsunterschieden und am Rand) korrigieren wird. Letzteres wird ja bei D90 aufwärts automatisch korrigiert und die Verzeichnungen stören ein nur, wenn gerade Linien nicht durch die Bildmitte gehen (z.B. Horizont am Meer). Die in anderen Rezensionen beschriebene, nötige Belichtungskorrektur kann ich nicht bestätigen.
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| Kommentar als LinkKnackscharf – aber tricky,
Eines vorweg: Ich bin ein Schärfefanatiker – und habe als solcher lange, lange überlegt, ob so ein “billiges” Objektiv (derzeit rund 550¤) tatsächlich mit dem dreimal so teuren Nikon 14-24 konkurrieren kann, das ich ursprünglich ins Auge gefasst hatte. Ja, ich weiß, dass die beiden nicht 1:1 zu vergleichen sind. Der größere WW-Bereich des Tokina bringt einiges an zusätzlichem Bildwinkel, während der größere Zoombereich für das Nikonobjektiv spricht Beide Objektive hatte ich im Test an meiner D300 und habe sowohl Versuchsaufbauten, kritische Motive und ganz normal “in der Gegend herum geknipst” und die Bilder anschließend ganz unwissenschaftlich am Monitor und als Papierabzüge verglichen.
Im Folgenden gehe ich nur auf die vergleichbaren Daten ein:
Für das Tokina spricht ganz klar, dass es viel kleiner ist und leichter. Die Verzeichnung ist bei beiden Objektiven gering, wobei das Tokina wegen des größeren Bildwinkels minimal schlechter ist.
Die Schärfe ist bei beiden exzellent, auch in den Ecken, wobei dem Tokina eine etwas stärkere Abblendung gut tut, v.a. im oberen Zoombereich. Probleme mit Flares hatte ich bislang keine wesentlichen, die Vergütung scheint ihren Dienst zu tun. Kontraste: Auch beim Tokina erstaunlich gut. Vignettierung oder Abschattung halten sich in Grenzen. Bis hierher wegen seiner durchaus vergleichbaren Qualität, seiner kompakten Bauart und nicht zuletzt wegen des Preises mein klarer Favorit (ich hätte es vorher nicht gedacht!): Das Tokina.
Bildqualität also 5 Sterne.
Doch jetzt kommt’s: Beim Tokina kann man nicht “mal schnell” den Zoombereich verändern, ohne dass man die Belichtungszeit manuell anpasst: Bei 11mm empfiehlt sich eine Abblendung von ca 1/3 Stufe – damit kann man aber im 16mm-Bereich nicht fotografieren, wenn man nicht will, dass die Lichter ausgefressen sind. Hier muss eine Abblendung von mindestens 2/3 bis 1 Blendenstufe stattfinden. Dieses Phänomen ist mir so noch nicht untergekommen. Auch in verschiedenen Foren wird darüber berichtet, es scheint also kein singulärer Produktionsfehler zu sein. Wenn man dies weiß, kann man gut damit leben, aber manchmal nervt es einfach, immer nachstellen zu müssen. Immerhin kann ich mittlerweile die entsprechenden Tasten an meiner Kamera blind bedienen.
Eine Alternative: Immer mit mindestens 2/3 unterbelichten und in RAW arbeiten, denn dann hat man noch Möglichkeiten der Bildanpassung bei der Nachbearbeitung. Geht natürlich nur, wenn man keine Fotos “out of the cam” benötigt.
Bedienung daher nur 3 Punkte.
In der Zusammenschau von Vor- und Nachteilen habe ich mich letztendlich für das Tokina entschieden und nutze das gesparte Geld, um eines der im Telebereich unschlagbaren (und teuren) Nikons zu kaufen.
Fazit: 4 Punkte
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