Schnäppchen Sigma 18-200mm F3,5-6,3 DC HSM OS stabilisiertes Objektiv (72mm Filtergewinde) für Nikon Auf Lager
November 7th, 2011
beste Bewertung Sigma 18-200mm F3,5-6,3 DC HSM OS stabilisiertes Objektiv (72mm Filtergewinde) für Nikon – Überprüfung
Zoomobjektiv – 18 mm – 200 mm – f/3.5-6.3 DC OS – Nikon F
List Price: EUR 498,98
Categories: Tamron Objektiv Nikon 18200mm, 72mm, F3563, Filtergewinde, für, Lager, Nikon, Objektiv, Schnäppchen, Sigma, stabilisiertes


Nicht schlecht aber…,
Eigentlich wollte ich mir das Nikkor 18-200 VR kaufen, aber als plötzlich das Sigma zu einem sehr guten Sonderpreis angeboten wurde, weit weniger als die Häfte vom Nikkor, da konnte ich nicht widerstehen und habe zugeschlagen. Bislang habe ich an meiner Nikon D90 mit einem Nikkor 18-105 VR gearbeitet und nun wollte ich einen grösseren Brennweitenbereich haben (18-200). Ferner fotografiere ich auch mit einer Pentax K20D.
Dieses Sigma Objektiv muss in meinem Fall gegen folgende Vergleichsobjektive bestehen:
- Ein Nikkor 18-105 VR an meiner Nikon D90
- Ein Nikkor 18-55 VR an meiner D90
- Ein Pentax DA 18-55 AL II an meiner Pentax K20D
- Ein Sigma 70-300 an meiner Pentax K20D
Und, im Vergleich mit den o.g. Objektiven, die auch alle nicht perfekt sind und jedes seine Vor- und Nachteile hat, muss ich sagen, das Sigma hinterlässt bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck. Gut und Schlecht liegen sehr nah beieinander.
Was mich am meisten stört ist die doch sehr starke Vignettierung (dunkle Ecken) an allen vier Ecken im gesamten Brennweitenbereich, besonders aber im Weitwinkelbereich von 18 bis 30 mm. Ich hatte noch nie ein so starkes Vignettierungsphänomen gesehen. Das trübt die Freude am Objektiv doch sehr, leider. Meine anderen, o.g. Objektive zeigen bei weitem nicht eine *solche* Vignettierung.
Dies ist sehr schade, denn einige anderen Eigenschaften sind bei diesem Sigma eigentlich ganz gut: Auflösung, Verzeichnung, Farben, etc.
Das Sigma macht äusserlich einen guten Eindruck, ist gross und schwer, sieht wertig aus, gut verarbeitet. Der Autofokus ist bei meinem Exemplar erstaunlich schnell und präzise im Bereich 18 bis 120 mm. Ab 120 mm aufwärts hat er allerdings Probleme, vor allem bei weit entfernten Gegenständen wie z.B. Berge, selbst bei guten Tageslichtverhältnissen. Übrigens besitzt nur die Nikon-Version dieses Objektivs einen schnellen Ultraschallmotor, HSM, die Canon-Version hingegen nicht.
Die Grösse und Schwere des Objektivs könnte man auch als Nachteil betrachten, das ist Geschmacksache. Ich sehe es eher positiv, die Schwere erzeugt bei mir das Gefühl dass stabile Mechanik und Glaslinsen verbaut wurden anstatt Plastiklinsen etc.
Auch sehe ich Probleme bei der Schärfe, vorwiegend im Bereich 50 – 80 mm und 150 bis 200 mm, in diesen Bereichen kommt es bei meinem Exemplar zu sichtbaren Unschärfen an den Seiten, links mehr als rechts. Das ganze linke Drittel des Fotos ist manchmal unscharf bei mir, sehr merkwürdig und sehr betrüblich. So etwas kenne ich nicht von meinem Nikkor 18-105 VR.
Ferner hat bei mir schon des öfteren die OS (Bildstabilisierung) versagt, manchmal funktioniert sie und manchmal nicht. Manchmal erhalte ich verwackelte Aufnahmen selbst bei 1/200sec (!), obwohl ich *ganz sicher* bin die Hand ruhig gehalten zu haben. Das ist nicht akzeptabel. Mit meinem Sigma 70-300 an meiner Pentax K20D (Bildstabilisierung am Sensor) passiert mir so etwas nie.
Auch die geringe Lichtstärke muss negativ erwähnt werden: Die Blende 3.5 steht wirklich nur bei 18 mm zur Verfügung (also genau bei der Brennweite die wegen der Vignettierung ungeniessbar ist), schon bei 20 mm geht die Blende auf 4.0. Bei 35 mm Blende 4.5. Schon bei 50 mm gibt es nur maximal Blende 5.6, bei 80 mm 6.0 und schon ab 100 mm aufwärts nur noch 6.3. Die geringe Lichtstärke im Zusammenhang mit dem mangelhaften OS wird zum Problem und produziert viele verwackelte Aufnahmen.
Positiv: die tonnenförmige Verzeichnung im WW-Bereich ist nur geringfügig und für ein Zoomobjektiv absolut in Ordnung, und die kissenförmige Verzeichnung im Telebereich ist sehr gering. Ferner: relativ guter Kontrast im Telebereich.
Ausserdem besitzt das Sigma ein Metallbajonett (mein Nikkor nur Kunststoffbajonett).
Na gut, die Vignettierung kann ich ja mit meinem DxO Programm korrigieren (es gibt ein Modul für dieses Sigma in meiner DxO Software), aber für die Schärfeprobleme und für die mangelhafte Bildstabilisierung gibt es keine Lösung, aus diesem Grunde behalte ich das Objektiv nicht.
Zusammenfassend:
POSITIV:
- Gute und wertige Verarbeitung
- Gute Haptik und Ergonomie
- gute bis sehr gute Werte für Auflösung und Verzeichnung
- keinerlei CA (lila Farbsäume) an meinem Exemplar
- schneller und präziser Autofokus (Ultraschall-Motor) bis 120mm (aber Probleme von 120 bis 200)
- schwer und stabil
- OS (Optische Stabilisierung) vorhanden
- Verzeichnung und Vignettierung lassen sich in DxO verbessern bzw. korrigieren (Objektiv ist in der Modul-Liste von DxO vertreten)
- Metallbajonett
NEGATIV:
- erhebliche Vignettierung im gesamten…
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| Kommentar als LinkVon wegen “Suppenzoom”,
Die sogenannten “Super-Zooms” genießen nicht unbedingt den besten Ruf. Immer wieder heißt es, diese Objektive mit ihren enormen Brennweitenbereichen machten bei dem Versuch, alles unter einen Hut zu bringen, am Ende gar nichts wirklich gut.
Weil ich für meine Nikon D40 (APS-C Sensor) ein praktisches Allround-Objektiv gesucht habe, mit dem ich auf Reisen und Ausflügen spontan draufhalten kann, ohne wechseln zu müssen, habe ich mir schließlich trotz dieser Unkenrufe (“Suppenzoom”) ein Herz gefasst und das Sigma geordert. Zwei Wochen und einige hundert Bilder später kann ich sagen, dass ich es nicht bereue.
Ich habe es als erstes im Zoo getestet und selbst bei maximaler Brennweite aus der freien Hand knackscharfe Bilder geschossen. Der Stabilisator macht wirklich einen guten Job, und solange man gutes Licht hat, kann man bedenkenlos draufhalten. Von mehreren hundert Bildern musste ich nach dem ersten Test-Tag nur einzelne wegen Unschärfe aussortieren.
Auch am unteren Ende der Brennweiten-Skala bin ich mit den Ergebnissen zufrieden. Bei 18mm ist an den Rändern zwar eine gewisse tonnenförmige Verzeichnung sichtbar, die mich aber nicht weiter stört. Ich schieße auch nicht mit Weitwinkeln aus nächster Nähe auf Menschen
Was die Verarbeitung angeht, macht das Sigma deutlich mehr her, als meine AF-S Nikkore von Nikon. Die ganze Konstruktion wirkt sehr robust und wertig, nichts klappert oder wackelt. Angenehm ist auch, dass man das Objektiv an einem kleinen Schalter verriegeln kann, so dass nicht dauernd der Tubus herausrutscht. Die breiten Einstellringe sind mit Gummi überzogen. Das ist sicherlich Geschmackssache. Ich persönlich finde es sehr angenehm anzufassen und auch optisch okay.
Ein Nachteil, wenn man das Objektiv als Reisezoom betrachtet, sind Größe und Gewicht. Es ist schon ein recht massiver Klotz, der bedeutend unhandlicher ist als Standardzooms und sogar als manches kleinere Tele. Wer beim Fotografieren gerne etwas in der Hand hat, liegt mit dem Sigma in dieser Beziehung defintiv richtig.
In meinen Augen ist das Sigma 18-200 ein tolles Objektiv, das meine Erwartungen in allen Bereichen deutlich übertroffen hat. Natürlich kann es der Bildqualität von Festbrennweiten nicht das Wasser reichen – dafür ist es mit dem immensen Zoombereich sehr flexibel. Ich würde es mir jederzeit wieder kaufen.
Drei Bilder mit verschiedenen Brennweiten stelle ich bei den Beispielbildern ein.
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| Kommentar als LinkKlasse Objektiv an Nikon D300,
Rezension eines Hobbyfotografen
Einsatzbereich des Objektives: Landschaft, Konzerte, Portraits
Ich besitze das Objektiv zusammen mit einer Nikon D300 seit einigen Tagen. Ich habe beides für einen sensationellen Preis erstanden, und nach ca. 100 Testfotos mit dem Objektiv muss ich sagen, ich bin sehr zufrieden.
Das mit der Unschärfe kann ich nicht sehen, das Objektiv macht sehr gute Bilder, die Farben werden sehr detailiert dargestellt, Überbelichtung kann ich auch nicht feststellen.
Ich hatte davor eine Nikon D40 mit dem Nikon 16-85mm VR Objektiv, das bei weitem mehr kostet. Das Sigma 18-200 ist etwas schwerer (ist verständlich), der Zoom-Ring wird nach links gedreht, statt nach rechts (wie üblich). War kurz irritierend aber das ist jetzt kein Problem mehr. Von der Verarbeitung bin ich begeistert, vergleichbar mit dem Nikkor. Der Bildstabilisator (OS) arbeitet schnell, ist aber hörbar. Das war beim 16-85 nicht so, dank Ultraschallmotor. Aber für so einen Preis kann man natürlich nicht alles haben.
Ich mache die nächsten Tage noch ein paar Testfotos, und werde sie wohl auch hier einstellen, auch wenn man auf so kleinen Bildern nicht die gute Qualität der Fotos erkennt.
Fazit: Für den Preis echt ein super Objektiv, wer nicht gerne Objektive wechselt ist damit sehr gut beraten. Für 200 Euro mehr gibt es das Original Nikon, das kenne ich auch durch viele Testfotos eines Bekannten, auch mit einer Nikon D300. Ich bin der Meinung es lohnt sich nicht diese Investition zu machen, lieber noch in eine festbrennweite wie z.B dass Nikon 50mm 1,8investieren.
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