Rabatt Tokina ATX 12-24mm/4 Pro DX II Objektiv inkl. Sonnenblende BH 779 für Canon Best-Preis-
November 28th, 2011
Günstige Tokina ATX 12-24mm/4 Pro DX II Objektiv inkl. Sonnenblende BH 779 für Canon – Kommentieren Bewertung
- für Canon-Digitalkameras; für Canon-Digitalkameras, Schwarz
Tokina AT X124 AF PRO DX II – Weitwinkel-Zoom-Objektiv – 12 mm
List Price: EUR 608,98
Categories: Tonika Objektiv 1224mm/4, BestPreis, Canon, für, inkl., Objektiv, Rabatt, Sonnenblende, Tokina


Ein Kompromiss, aber ein guter,
Erst einmal muss ich vorausschicken, dass ich eine Weile mit mir gerungen habe. Artikel, Forenmeinungen (danke an dieser Stelle an das DSLR-Forum), Testberichte und, und, und. Ich besitze eine Canon 450D, die ich mal mit der Kitlinse 18-55 IS gekauft habe. 18mm hört sich nicht so schlecht an, jedoch werden die Schwächen dieses Objektivs schnell sichtbar, sobald man in Richtung Architektur geht. Zum einen entspricht die Brennweite 27mm an einer Cropkamera wie meiner (Faktor 1,6) und zum anderen verzeichnet das Objektiv im unteren Bereich schon sehr stark – ein Zugeständnis an physikalische Gesetzmässigkeiten bei einem 3fach-Zoom.
Ein echtes Weitwinkel(zoom) sollte also her, die Auswahl ist hier zwar überschaubar aber trotzdem breit gefächert:
- Canon 10-22mm /3,5-4,5
- Tamron 10-24mm /3,5-4,5
- Tokina 12-24 (das hier rezensierte Modell 2)
- Tokina 11-16mm /2,8
- Sigma 10-20mm (derzeit zwei Modelle: /4-5,6 und /3,5)
Weitere Modelle schieden von vorneherein aus: das Tokina 10-17mm (ist ein Fischaugen-Zoom), das Sigma 12-24mm (für Vollformat berechnet und recht teuer) und das Tokina 12-24mm Modell 1 (hier konnte ich keinen nennenswerten Preisunterschied zum Nachfolger ausmachen). Danach wurde die Auswahl der Übrigen erst einmal zusammen gestrichen. Der erste Schritt fiel mir noch ziemlich leicht:
- Das Tamron hat zwar den grössten Zoombereich, ist aber das Billigste von allen und dadurch auch gleichzeitig der grösste Kompromiss. Entsprechend sind die Bilder im Vergleich oft nicht sehr scharf und in den einschlägigen Tests liegt es meist hinten.
- Beim Sigma hatte ich ein Problem mit der bekannt grossen Serienstreuung. Erwischt man ein gutes Teil, ist es toll – wenn nicht, ärgert man sich bei jeder Benutzung. Auch, wenn das neuere Modell als Einziges eine durchgehende Offenblende von 3,5 bietet.
- Dann entfiel noch das Tokina 11-16mm, weil mir der Zoombereich doch etwas zu eingeschränkt war – das ist fast wie eine Festbrennweite. Davon abgesehen ist es aber das schärfste Objektiv, was zu bekommen ist!
Danach kam dann die für mich etwas schwierigere Grundsatzfrage, welcher Zoombereich denn nun sein MUSS. Technisch gilt das Argument, dass fehlende Reichweite am langen Ende weniger auffällt als am kurzen Ende. Dies ist leicht nachzuvollziehen:
- Von 10mm auf 12mm fehlen dem 12mm-Objektiv 20 Prozent an Bildfläche. Wer es sich ansehen möchte: einfach ein Blatt von 10x15cm (Fotostandard) nehmen und jeweils 2cm (links/rechts) bzw. 3cm (oben/unten) abschneiden oder anzeichnen. Das ist mehr als man denkt!
- Von 20 oder 22mm auf 24mm fehlt im Prinzip nichts, wenn man für diesen Bereich ein anderes Objektiv hat. Da ich bereits mit dem Gedanken spielte, die Kitlinse zu ersetzen (gegen ein besseres 24-irgendwas- oder 28-irgendwas-Objektiv), wäre diese Brennweite gleich mehrfach abgedeckt.
Ich testete also die 10mm des Canon gegen die 12mm des Tokina und fand heraus, dass a) der Unterschied zwar grösser als vorgestellt war, was mich aber b) nicht störte und c) das Canon in diesem Bereich wieder stark verzeichnete – zu stark für meinen Geschmack. Da ich im Zweifel auch immer bereit bin, mein Glück mit einem Panorama zu versuchen, war auch das Canon (zumal bei einem Mehrpreis von 60 Prozent) aus dem Rennen.
Die Abbildungsleistung des Tokina 12-24 II entspricht meinen Erwartungen voll. Auch wenn die Schärfe eines Tokina 11-16 nicht und die eines Canon 10-22 nicht ganz erreicht wird, bin ich sehr zufrieden, zumal ich Wandtapetenqualität eher selten brauche
Der Ziegelmauertest fiel gut aus, Verzerrungen waren praktisch nicht erkennbar. Auch bei grösseren Gebäuden kamen die unvermeidlichen (aber moderaten und per Software leicht zu behebenden) Trapezverzerrungen erst im Bereich unter 15mm, Kissenverzerrungen konnte ich gar nicht ausmachen: endlich steht die Kirche richtig gerade
Irritierend fand ich anfangs nur eine leichte Randabschattung auf manchen Bildern. Allerdings sass der Fehler nicht vor, sondern hinter der Kamera. Ich hatte die mitgelieferte, tulpenförmige Streulichtblende nicht bis zum Anschlagpunkt aufgedreht, wodurch sich die Abschattung zeigte. Nach der korrekten Installation der Blende war das sofort erledigt. Was chromatische Aberrationen (CA) und Linsenreflexe (lens flares) angeht, soll das Modell II gegenüber seinem Vorgänger verbessert worden und allgemein unempfindlicher sein. Ich habe diesen direkten Vergleich nicht, konnte aber bisher weder mit dem einen noch mit dem anderen Bereich irgendwelche Probleme feststellen.
Die genannten Leistungen sind übrigens praktisch alle bei der (durchgehenden) Offenblende 4 verfügbar, auch wenn leichtes Abblenden natürlich nie schadet. Ich muss allerdings…
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| Kommentar als LinkEinfach rundum gut!,
Ich verwende das Tokina an meiner Nikon D300S. Meine Erfahrung ist kurz zusammengefasst:
- Sehr gute Mechanik
- Gute Verarbeitung
- 1A-Abbildungsleistung mit erstaunlich geringer Verzeichnung selbst bei 12mm (bzw. 18mm DX)
- Sehr gut in der Handhabung auch bei manueller Fokusierung
- An der D300S sehr schneller, präziser AF
- Ausgesprochen fairer Preis
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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| Kommentar als LinkGut bis sehr gut an Canon EOS 7D,
Die Verabeitung und Haptik des Objektives ist sehr gut und wertig. Einzige Umgewöhnung zu Canon-Objektiven ist der Zoom-Ring, der umgekehrt zu Canon-Objektiven angelegt ist. Kleine Brennweite (12 mm) ist rechts und große Brennweite (24 mm) ist links – bei Canon ist das genau umgekehrt. Der AF/MF-Umschalter ist praktisch durch die Schiebemechanik, wie sie hier schon angesprochen wurde und praxis- bzw. einsatzfreundlich, weil das evtl. Suchen nach dem Schalter wegfällt.
Die ersten Aufnahmen waren weniger gut und haben mich veranlasst, vorschnell hier eine schlechte Bewertung abzugeben – diese korrigiere ich hiermit. Anfänglich dachte ich, das Objektiv hat einen Frontfocus (alles vor dem fokussierten Punkt ist scharf, der fokussierte Ounkt selbst aber in Unschärfe).
Dem ist nicht so und lag offenbar an einem falschen Testaufbau mittels entsprechender Karten im Web.
Der Focus ist schnell, leise und sehr präzise – einzig bei 12 mm Brennweite einen kontrastarmen Punkt zu fokussieren, bringt das Objektiv durcheinander und es sucht und sucht nach Fokuspunkten.
Ist in dem Sinne kein Manko oder Makel – es ist einfach so.
Beim Fokussieren mit freier AF-Messfeldwahl durch die Kamera selbst sind die Bilder leicht unscharf – die Ursache habe ich noch nicht gefunden dafür – aber bei Vorgabe eines AF-Messfeldes (was ich ohnehin zu 99% mache, wie z.B. AF-Messfeld auf das Auge setzen) passt alles und die Aufnahme ist scharf.
Die Schärfe ist durchweg gut bis sehr gut – ab Blende f/5.6 ist sie noch besser als bei f/4 – dies ist auch als normal zu bezeichnen.
Zwischen f/8 und f/11 sind kaum noch Schärfesteigerungen zu erkennen, so dass die ideale Arbeitsblende bei f/5.6 und f/8 aus meiner Sicht liegt.
Vignettierungen habe ich keine feststellen können (auch nicht im “Weiße-Wand-Test”, wo nur die Zimmerdecke oder eine weiße Wand abgelichtet wird, um Vignetten besonders gut zu erkennen). Dabei habe ich die Vignetten-Automatik der EOS 7D ausgeschaltet. Sicher liegt das am APS-C Sensor mit Crop-Faktor 1.6 – wie Vignetten bei Vollformat-Sensoren aussehen, kann ich nicht beurteilen.
Kurzum, ein solide verarbeitetes Objektiv mit guter Schärfe zu einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis.
Dennoch nur 4 Sterne wegen des kleinen Mankos mit der automatischen AF-Messfeldwahl und der damit verbundenen leichten Unschärfe. Hpatik und Verarbeitung sind klare 5 Sterne.
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