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Niedriger Preis Canon EF 100-400mm L IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) zu verkaufen

October 25th, 2011

erschwinglich Canon EF 100-400mm L IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) – Preis

  • 17 Linsen in 14 Gruppen, Diagonaler Bildwinkel von 24°-6°10′
  • Hintergliedfokussierung mit USM
  • die Naheinstellgrenze beträgt 1,8 m
  • geradeführende Zoomeinstellung
  • ein Filterdurchmesser von 77 mm

EF – Telezoomobjektiv – 100 mm

List Price: EUR 1.490,98

  1. Nicolas1965
    October 25th, 2011 at 18:49 | #1
    260 von 265 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Flexibilität wie ich Sie will. Umstrittenes Objektiv behauptet sich sehr gut im Vergleich., 29. November 2009
    Rezension bezieht sich auf: Canon EF 100-400mm L IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Elektronik)

    Das EF 100-400 gehört zu den umstrittensten Objektiven von Canon. In den Foren gibt es diverse unterschiedliche Meinungen, sowohl, was die Bildqualität als auch Vor- und Nachteile des Push-Pull-Designs anbelangt. Auch ich lies mich zunächst verunsichern, habe mir das Objektiv dann aber doch gekauft – die aktuellen Preise waren dabei auch eine Motivation.

    Warum ich mir das Objektiv gekauft habe: Seit ca. 2 Jahren gehe ich regelmäßig zur DTM und zu anderen Sportereignisse und fotografiere dort – als Amateur ohne Akkreditierung. Bisher habe ich dazu das 70-200 4,0 L IS mit Extender benutzt. Die resultierenden 280mm waren mir einfach immer noch zu kurz.
    Zwischendurch hatte ich dann ein 5,6 400 L (Festbrennweite). Die Bildqualität war ok – aber die Flexibilität eines Zooms hat mir sehr gefehlt. Auch der fehlende IS hat ein übriges getan, dass ich diese Linse wieder verkauft habe.
    400mm gibt es sonst nicht zu diesem Preis. Natürlich gibt es Fremdobjektive und vor einigen Jahren habe ich mir auch 2mal ein Sigma gekauft. Leider hatte ich bei beiden Objektiven Pech mit der Mechanik – bereits nach sehr kurzer Zeit. Seither mache och es mir beim Objektivkauf einfach: Gibt es ein Canon L, das passt und ich mir leisten kann?

    Bildqualität: Am Wochenende habe ich mir die Zeit genommen und einen Objektivvergleich durchgeführt. Wie Michael Reichmann (www.luminous-landscape.com) fotografiere ich dazu keine Testcharts, sondern suche mir in der Realität ein Plätzchen, wo ich verschiedene Sachen fotografieren kann.
    Wie sah mein Test aus? Insgesamt habe ich 5 Motive fotografiert in 2m, 5m, 10m, 20m und in geschätzten 50m (für unendlich) Entfernung. Objektive zeichnen mitunter je nach Entfernung unterschiedlich scharf.
    Die Aufnahmen wurden bei Offenblende, Blende 6,3 (=1/3-Blende ggü. 5,6), bei 8 und 11 gemacht. Jedes Motiv wurde bei jeder der genannten Blenden bei 100mm, 150mm, 200mm, 300mm und 400mm Brennweite aufgenommen. Verglichen habe ich es mit einem 70-200 4,0 sowie einem 100 2,0.
    Wie habe ich ausgewertet? Die RAWs gingen nach Lightroom. Die Vergleiche wurden bei Vollbildansicht als auch bei 100% gemacht (aber nur um den ersten Eindruck der Vollbildansicht zu bestätigen). Das Vollbild auf einem 22-Zoll Monitor entspricht fast meiner Ausgabegröße im Druck (A3+).

    Das 100-400 zeigt über den gesamten Brennweitenbereich bei Offenblende eine leichte Vignettierung. Auch bei Blende 6,3 war die Vignettierung noch dezent zu erkenn – allerdings in einem Umfang wie sie ohne Problem zu beseitigen ist. Die Offenblenden-Vignettierung ist nur ganz geringfügig stärker als bei einem 70-200 4,0 L IS.
    Bei Offenblende war in 100%-Ansicht ein leichter purpurner Schimmer an manchen Stellen zu erkennen. Bei Blende 6,3 war dieser verschwunden.

    Mit der Schärfe war ich bei allen Entfernungen, Blenden und Brennweiten zufrieden. Die Schärfe ist bei Offenblende minimal geringer. Einen Unterschied zwischen 6,3 und 8,0 konnte ich nicht durchgängig feststellen. Was bedeutet hier ‘durchgängig’? Ich habe für mich die Feststellung getroffen, dass die Schärfe von ‘äußeren Einflüssen’ in hohem Maße abhängt: Wind, Erschütterungen, Planparallelität des Objektes zur Schärfenebene, exakte Fokussierung. Allein das Thema Planparallelität ist bei Praxistest nur schwer zu realisieren. Habe z.B. einen Berg Rindenmulch fotografiert aus 2m Entfernung (ungefähr die Naheinstellgrenze das 100-400). Einige der Schnippsel waren am Bildrandunscharf, einige aber auch in der Mitte – weil diese eben bei einem Arbeitsabstand von nur 2 Metern ausserhalb der Schärfenebene lagen.

    Habe des Test nicht aus der Hand gemacht. Als Kopf hatte ich den Novoflex Classicball 5 (= sehr stabil), als Stativ ein Gitzo Carbon (Mittelsäule nicht ausgefahren, Beine nicht voll ausgefahren). Ausgelöst habe ich über Selbstauslöser mit Spiegelvorauslösung. In der Praxis bei Sportfotos oder Tierfotografie sind die Voraussetzungen eher etwas ‘unruhiger’.

    In Summe möchte ich sagen: Ich bin wirklich begeistert vom 100-400.

    Auch der IS arbeitet bei Aufnahmen aus der Hand ganz ausgezeichnet. Immerhin habe konnte ich einigemale 200mm indoor bei 1/30stel halten. Bei 400mm ist immerhi ein 1/100stel möglich. Die angegebenen 2 Blenden sind sicher, evtl. sind es 2,5 Blenden.

    Zusammenfassung. Wer die Brennweite will/ braucht, dabei aber auch Wert auf Flexibilität wert legt, der kann hier wirklich zugreifen. Wer einfach nur die Brennweite will/ braucht und den Preis für eine der Festbrennweiten nicht ausgeben kann/ will ist hier auch gut aufgehoben.

    Beim 100-400 rate ich zum Neukauf – gebrauchte Exemplare könnten aus…

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  2. Herbert Steffny
    October 25th, 2011 at 18:55 | #2
    75 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Teuer, aber sehr gut!, 13. November 2009
    Rezension bezieht sich auf: Canon EF 100-400mm L IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Elektronik)

    Als bisher zufriedener Besitzer des Canon 2,8 70-200mm L IS Objektivs, dass ich überwiegend bei der Sportfotografie einsetze, hatte mich das lichtschwächere 100-400er immer schon gereizt, da es am APS-C meiner schnellen Canon 40d einen erweiterten Telebereich bietet, den man auch bei der Naturfotografie nutzen kann, beispielsweise um einen Eidechse aus größerer Entfernung außerhalb der Fluchtdistanz abzulichten. Vorbehalte waren natürlich der hohe Preis und die geringere Anfangsöffnung. An das schwere Gewicht hatte ich mich schon bei dem 70-200er gewöhnt. Erste Vergleichstests nach dem Kauf vor einem Monat mit meinem exzellenten 2,8 100er Canon Macro (alte EOS Bauserie), dem guten 2,8 70-200er an einer Test-Zeitungs-Doppelseite vom Stativ zeigten, dass das 100-400er bei Offenblende ordentliche Qualität abliefert, besser als das 70-200er bei gleicher Blende und erst Recht, wenn man letzteres mit Offenblende 2,8 vergleicht. Die 100er Macro Festbrennweite war erwartungsgemäß bei gleicher Brennweite auch offen etwas im Vorteil.

    Nun mußte der Praxistest folgen. Im Wald lichtete ich (aus der Hand!) bei ziemlich miesem Wetter zunächst alles ab, was kreucht und fleucht, meist bei Offenblende 4,5 bis 5,6. Ergebnis bei subjektiver Beurteilung: Ich war eher positiv überrascht! Der Bildstabilisator half angesichts der langen Brennweite (400mm = über 600mm bei Vollformat) enorm! Testaufnahmen an auf mich zufahrenden Autos (6 Bilder/Sekunde im AI-Servo Modus), um die Reaktionschnelligkeit und Sicherheit des Autofocus zu prüfen, fielen ebenfalls sehr zufriedenstellend aus. Dieser Aspekt wird bei fast allen Tests in Foto-Magazinen, wo Schärfe, Farbwiedergabe, Vignettierung usw. untersucht wird, meist unterschlagen, ist für die Sportfotografie aber entscheidend! Ich bekam das Gefühl, die Linse gebe ich nicht mehr her!

    Letztlich entscheidet aber die Praxis. Beim New York City Marathon kam dann endlich der professionelle Einsatz. Bei bedecktem Himmel und ISO 400-800 hielt das 100-400er dann mehr als ich mir versprach. Sicher in der Schärfe (die Spitzenläufer rennen mit fast 20km/h!) und gut im Handling. An das Schiebezoom gewöhnt man sich schnell, der Arretierring ist falls erforderlich leicht zuzudrehen. Die Kritik daran ist für mich nicht nachvollziehbar! Alles andere ist wie bei der teuren L-Serie zu erwarten: gute Verarbeitung usw., was man hier nicht ausführlich wiederholen muss. Fazit: Besser als gedacht, oder im Klartext: schweineteuer, aber saugut! Nicht gerade ein Urlaubsobjektiv, aber für den ernsthaften Einsatz beim Sport und in der Natur gut geeignet. Könnte mein Lieblingsobjektiv werden und das 70-200er ablösen, bei dem ich momentan grübele, wo ich das noch außer bei schlechteren Lichtsituationen einsetzen soll….

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  3. P. Förster “petcam2001″
    October 25th, 2011 at 18:59 | #3
    31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Gewaltige Linse., 29. Juni 2009
    Rezension bezieht sich auf: Canon EF 100-400mm L IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Elektronik)

    Meine Überlegung zum Kauf eines etwas größeren Tele Objektives führten mich zum Canon EF 4/300 L IS USM oder dem EF 4,5-5,6/100-400mm L IS USM.
    Ich nutze das Canon EF 4/70-200mm L IS USM schon seit geraumer Zeit und bin mit deren Leistungen mehr als zufrieden.
    Lange hat es gedauert, aber dann wurde es doch das Zoom von Canon.
    Einen Kauf, welchen ich nicht bereut habe. Da ich in diesem Zoom Bereich schon einmal ein Objektiv hatte, aber bitter von Brillanz, Handling und Schärfe enttäuscht wurde, kam nur noch ein Original in Frage.
    Es ist zwar schwer und mit Kamera kommt man schnell auf 2,5 kg am Mann, aber es liegt hervorragend in der Hand, Autofokus und Bildstabilisator arbeiten schnell und leise und wenn man nicht so großen Wert auf eine niedrige Blendenzahl legt, dann ist die Trefferquote sehr gut.
    Gut ist auch, dass man den Stativ Adapter schnell entfernen kann (stört beim Freihand fotografieren doch) und man die Nah Grenze der Entfernungseinstellung mittels Schalter zwischen 1,8 oder 6,5m einstellen kann. Mit Hilfe eines Drehringes am Objektiv kann man das “Durchrutschen” des Zooms verhindern (ist ein Schiebe Zoom). Die ersten Bilder waren schnell im Kasten und ich bin zufrieden. Selbst bei Offen Blende ist die Bildschärfe gut und das Abblenden um eine Stufe bringt es noch besser.
    Ein sehr gute Wahl.

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